Das Dresdner Karate Team (DKT) kehrt mit einer brillanten Mannschaftsleistung und einer sensationellen Bronzemedaille im Kata Team Jungen von der Deutschen Meisterschaft der Schüler 2026 zurück. Nach einem langen Wettkampftag am 20. Juni 2026 in Riesa zeigten unsere Athletinnen und Athleten Kampfgeist, technische Reife und Teamzusammenhalt und dafür sind wir sehr stolz. Mit Herz, Konzentration und viel Trainingsfleiß haben unsere jungen Karateka an diesem Tag ihre Landes- und Vereinsfarben vor nationalem Publikum vertreten. Es war ein Tag voller intensiver Katas, spannender Begegnungen und am Ende einer Leistung, für die sich das Team, die Trainerinnen und Trainer sowie die Familien mit Recht feiern dürfen.
Paula Norkus (2013) aus dem Dresdner Karate Team präsentierte in ihrer Vorrunde eine starke Kata und trat gegen die spätere Drittplatzierte an. Auch wenn sie nicht weiterkam, beeindruckte Paula durch technische Präzision und Ausstrahlung. Das war ein Auftritt, auf dem sich gut aufbauen lässt. Lenya Aldermann (2015) gewann ihre erste Runde eindrucksvoll mit Jion (4:1) und zeigte in der zweiten Runde eine eindrucksvolle Bassai Dai gegen die spätere Drittplatzierte. Sie zeigte Mut, Konstanz und die Bereitschaft, auf hohem Niveau zu bestehen und erreichte so etwas, das nicht viele Sachsen in Kata schafften. Augustin Krassek (2015) kämpfte in der Vorrunde beherzt, auch wenn das Turnier hier endete, sammelte Augustin wichtige Wettkampferfahrung und Ausdauer. Beides sind Grundvoraussetzungen für kommende Erfolge. Jakob Stöckhardt (2014) gewann ebenfalls seine erste Runde mit einer Bassai Dai (4:1) und lieferte in der zweiten Runde eine starke Jion ab. Auch wenn es dort 1:4 gegen den späteren Drittplatzierten endete, verdienen seine technische Klarheit und sein Wettkampfmut großes Lob. Jasper Heera (2014) traf in der Vorrunde auf einen späteren Poolfinalisten und das war ebenfalls eine besonders schwere Auslosung. Trotz des frühen Ausscheidens zeigte Jasper eine sauber Kata und großen Einsatz und die Erfahrung auf nationaler Ebene wird ihn weiterbringen.
Das Mädchenteam mit Lenya Aldermann, Emilia König und Annemarie Bec zeigte bei der zweiten Deutschen Meisterschaft in dieser Besetzung eine starke Kata und musste sich doch in der Vorrunde mit 1:4 gegen die später Drittplatzierten geschlagen geben. Ihre Teamdynamik, technische Entwicklung und der sichtbare Spaß an der Ausführung sind sichtbar und die Fortschritte sehr beachtlich. Romy, unsere Kata Kader B Trainerin, und diejenige, die das Mädchenteam am Wettkampftag dauerhaft begleitete, fasste es passend zusammen: „Wir sind unglaublich stolz auf den Einsatz und die Entwicklung unserer Mädchen diese Erfahrungen sind unbezahlbar.“ Das ist es was am Ende niemand nehmen kann die Erfahrung, das Teamgefühl, den Willen besser zu werden und vor allem die Motivation weiter zu machen.
Besonders beeindruckend verlief der Wettbewerb für das Kata Team Jungen mit Jasper Heera, Jakob Stöckhardt und Augustin Krassek. Nach einem schweren Auftakt gegen die späteren Deutschen Meister aus Baden‑Württemberg kämpfte sich unser Team konzentriert durch die Trostrunde, gewann zunächst klar mit 5:0 gegen Chikara Erfurt und setzte im Kampf um Platz 3 noch eins drauf. Ein souveränes 7:0 gegen das Team von Budokan Bochum mit einer Kata und Bunkai Darbietung war etwas ganz besonderes. Damit sicherten Jasper, Jakob und Augustin die Bronzemedaille für das Dresdner Karate Team und damit die erste Kata‑Medaille für den Verein seit 2023. Trainer Robert Dietz brachte die Bedeutung dieses Erfolgs auf den Punkt: „Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche zahlen sich aus diese Bronzemedaille ist der Lohn harter Arbeit.“
Drei Team-Coaches begleiteten unser Team vor Ort: Stephan Fischer als Kata Team Trainer, Romy als Kata Kader B Trainerin und Robert Dietz als Kata A Kader Trainer. Ihre Arbeit, Motivation und ihr Einsatz waren entscheidend für diesen Erfolg. Ein besonderer Dank gilt auch den Familien und Begleiterinnen und Begleitern, die die Athletinnen und Athleten lautstark unterstützten, anfeuerten und trösteten und natürlich der Oma von Pauline für die wertvolle Begleitung vor Ort.
Nach dem Wettkampf feierten wir gemeinsam und spazierten zu einem Essen in Riesa und ein Eis zur Abkühlung durfte auch nicht fehlen. Diese Momente sind es, die den Teamzusammenhalt stärken. Das Mädchenteam nutzte die Gelegenheit, im angrenzenden Spieleland Spaß zu haben und Energie für die nächsten Tage zu tanken. Solche Situationen zeigen, dass unsere Athletinnen und Athleten nicht nur zusammen kämpfen, sondern auch zusammen feiern und Spaß haben. Ein großes Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Familien und Unterstützer, denn ohne euer Engagement, eure Zeit und eure Herzlichkeit wären solche Erfolge nicht möglich. Bitte hinterlasst eure Glückwünsche und Kommentare unter diesem Beitrag und teilt die Freude über diese herausragende Leistung auf Social Media, damit die außergewöhnliche Leistung unserer jungen Karateka die Anerkennung erhält, die sie verdient.


















Kommentar schreiben