Vom 6. bis 8. März 2026 fand ein intensiver, lehrreicher und verbindender vereinsinterner Lehrgang des Dresdner Karate Teams statt. Unter der Leitung des internationalen JKA‑Trainers Jan Stekly (6. Dan, Universitäts‑Europameister) trainierten insgesamt 74 Karateka — vom weißen bis zum schwarzen Gürtel — über drei Tage in mehreren Hallen Dresdens. Teilnehmende aus verschiedenen Dojos bereicherten das Wochenende und trugen zu einer ausgesprochen positiven, lernorientierten Atmosphäre bei.
Die Trainingsorte waren über Dresden verteilt: am Freitag in der Turnhalle der 35. Oberschule (Badweg 2), am Samstag in der Turnhalle der 76. Grundschule (Am Lehmberg 28a) und am Sonntag in der Turnhalle der GS Naußlitz (Saalhausener Str. 61). Inhaltlich setzte Jan klare Schwerpunkte: tiefe, feste Stände, technische Sauberkeit, präzise Hüftarbeit und durchgängige Körperspannung. Diese Prinzipien bildeten den roten Faden durch alle Einheiten und wurden sowohl in Kihon‑Drills als auch in Kata‑ und Bunkai‑Arbeit praktisch erfahrbar gemacht.
Die auf dem Programm stehenden Kata und Trainingsinhalte gliederten sich wie angekündigt: Am Freitagabend startete die Oberstufe mit der Kata Gojushiho Dai. Am Samstag arbeiteten die Unterstufen intensiv an Kihon und der Heian‑Yondan, während die Oberstufe Kihon und erneut Gojushiho Dai vertiefte. Am Nachmittag standen Bunkai‑Einheiten für Heian Yondan (Unterstufe) und Gojushiho Dai (Oberstufe) auf dem Plan. Der Sonntag war dem Kadertraining der Kata als Vorbereitung auf kommende Meisterschaften gewidmet. Die Verbindung von sauberer Technik und konkreter Anwendung in Partnerarbeit machte deutlich: Grundlagenarbeit, Rhythmus und effektive Körpermechanik sind der Schlüssel für Kata und Kumite.
Die Stimmung war durchweg hervorragend: konzentriert auf der Matte, herzlich im Miteinander und offen für Austausch über Vereinsgrenzen hinweg. Jan lobte ausdrücklich die Kenntnisse und die Trainingskultur der Dresdner Karateka – ein starkes Signal, das uns zusätzlichen Rückenwind gibt. Ein schönes Detail aus seinem Feedback: Er war begeistert von der Atmosphäre in unseren Dojos. Das viele Holz an den Wänden sorge für eine warme, fokussierte Trainingsenergie, die Konzentration und Technikarbeit über Stunden hinweg spürbar unterstützt. Diese besondere Umgebung, kombiniert mit der gemeinsamen Überzeugung „Karate ist für alle“, prägte das gesamte Wochenende.
Ein besonders großer Aha‑Moment: Genau an den Punkten, die Jan betonte – saubere Basics, stabile Stände, Hüft‑ und Körpertechnik – arbeiten wir bereits konsequent in unserem Oberstufentraining. Diese Bestätigung stärkte das Vertrauen in unser Vereinskonzept und motivierte alle, den eingeschlagenen Weg mit noch größerer Zuversicht weiterzugehen.
Auch abseits der Matte zeigte sich der Lehrgang als Gemeinschaftserlebnis. Am Freitagabend trafen sich viele beim gemeinsamen Abendessen bei Lars im Café Grießbach – intensive Gespräche, neue Erkenntnisse und viel Lachen begleiteten diesen stimmungsvollen Auftakt. Am Samstagabend erhielt Jan einen begleiteten Rundgang durch die Höhepunkte Dresdens – Zwinger, Semperoper, Augustusbrücke, Fürstenzug, Frauenkirche, Neumarkt und Altmarkt – bevor der Abend mit einem starken Teamessen im Burgerladen ausklang. Diese gemeinsamen Stunden stärkten das Miteinander und ergänzten das sportliche Lernen durch kulturellen Austausch und freundschaftliche Begegnungen.
Die Organisation wurde souverän von Romy und Robert vom Dresdner Karate Team übernommen. Ein großer Dank gilt beiden für die Planung über drei Trainingsorte hinweg und für die reibungslose Betreuung der Teilnehmenden. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, die beim Auf‑ und Abbau, der Hallenlogistik und der Betreuung unterstützten – ohne dieses Engagement wäre ein so rundes Wochenende nicht möglich gewesen. Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Sponsor Tsunamisport, dessen Unterstützung wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beitrug.
Unser Fazit: Wir sind sehr zufrieden – mit dem Trainingsniveau, der Bestätigung unseres Weges und der positiven Rückmeldung von Jan Stekly. Die Kombination aus methodischer Klarheit, praktischen Übungen und starker Gemeinschaft machte den Lehrgang zu einem großen Erfolg. Karate verbindet – technisch, persönlich und gemeinschaftlich.
Wir danken Jan für die lehrreiche Zeit und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Treffen. Oss!
















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